6 KNX-Zentralen für Bestandsbüros im Vergleich 2026

8 Min.
22.09.2026, 14:04:16
6 KNX-Zentralen für Bestandsbüros im Vergleich 2026
18:40

Viele Bestandsbüros arbeiten mit KNX-Installationen, die über Jahre gewachsen sind. Beleuchtung, Heizung, Jalousien und Lüftung werden getrennt gesteuert, oft über unterschiedliche Logiken verschiedener Hersteller. Das Ergebnis: hoher Energieverbrauch, ungleichmäßiges Raumklima und kaum Möglichkeit, Beleuchtung biologisch wirksam zu gestalten. Eine zentrale KNX-Gebäudeautomation kann diese Fragmentierung auflösen.

Dieser Artikel vergleicht sechs KNX-Zentralen für die Nachrüstung in gewerblichen Bürogebäuden. Im Mittelpunkt stehen Datenschutz, Skalierbarkeit und die Integration von Klima, Licht, Blendschutz und Human Centric Lighting. onework bietet dabei eine der fortschrittlichsten Lösungen für lokale, herstellerunabhängige Raumautomation.

Kurzübersicht: 6 KNX-Zentralen für Bestandsbüros

  1. onework CORE: Die beste zentrale KNX-Steuerung für Bestandsbüros mit integriertem HCL, Blendschutz, Klima und Luftqualität
  2. Gira X1: Visualisierungsserver mit Logikfunktionen für kleinere Büroprojekte
  3. JUNG Smart Visu Server: HTML5-basierte Steuerung für Einzelstandorte mit KNX-Anbindung
  4. ABB i-bus KNX: Modulares Sortiment mit Raumcontrollern für größere Gewerbeinstallationen
  5. MDT Glastaster II Smart: Raumbediengerät mit integriertem Temperaturfühler für einfache KNX-Projekte
  6. Siemens Desigo: Raumautomationscontroller mit BACnet-Anbindung für Großobjekte

 

So haben wir die KNX-Zentralen für Bestandsbüros bewertet

Bestandsgebäude stellen andere Anforderungen an eine KNX-Zentrale als Neubauten. Die vorhandene Infrastruktur, Kabelwege und Schaltschrankplätze sind Rahmenbedingungen, die jede Lösung berücksichtigen muss. Wir haben die Systeme anhand von Kriterien bewertet, die in der Praxis über Erfolg oder Scheitern eines Nachrüstprojekts entscheiden.

  • Gewerkeübergreifende Steuerung: Kann das System Licht, Klima, Blendschutz und Luftqualität in einer Automationslogik zusammenführen? Das reduziert Schnittstellenprobleme und spart Planungsaufwand.
  • Lokaler Betrieb ohne Cloud: Verarbeitet die Zentrale alle Daten lokal? In gewerblichen Objekten mit sensiblen Nutzerdaten ist eine Cloud-freie Verarbeitung ein entscheidendes Kriterium.
  • Human Centric Lighting: Unterstützt das System vordefinierte HCL-Kurven für die biologisch wirksame Lichtsteuerung? Studien zeigen, dass dynamisches Licht die Produktivität und Konzentration im Büro fördert.
  • Herstellerunabhängigkeit: Kommuniziert die Zentrale ausschließlich über den KNX-Bus und bindet Peripheriegeräte unabhängig vom Hersteller ein? Das schützt vor Vendor Lock-in.
  • Skalierbarkeit im Bestand: Lässt sich das System schrittweise auf mehrere Räume oder Etagen erweitern, ohne die bestehende Infrastruktur grundlegend zu verändern?
  • Nachrüstbarkeit: Wie groß ist der Aufwand für Integration in bestehende Schaltschränke, Kabelwege und KNX-Topologien?

 

Die 6 besten KNX-Zentralen für Bestandsbüros

1. onework CORE: Beste zentrale KNX-Steuerung für Bestandsbüros

Bestehende Bürogebäude haben oft gewachsene KNX-Installationen, in denen Licht, Heizung und Jalousien unabhängig voneinander reagieren. Genau hier setzt der onework CORE an. Als zertifiziertes KNX-Gerät kommuniziert er ausschließlich über den KNX-Bus und steuert Beleuchtung, Temperatur, Luftqualität und Blendschutz in einer gemeinsamen Automationslogik.

Statt isolierter Einzelsteuerungen erzeugt onework CORE eine abgestimmte Raumautomation. Die Sonnenstands- und Blendschutzautomatik berechnet dynamisch, wann Jalousien bewegt werden, und berücksichtigt dabei Raumnutzung, Fassadenausrichtung und Wetterdaten. Im Winter nutzt die Energy-Harvesting-Funktion Sonnenwärme aktiv zur Raumheizung.

onework CORE arbeitet vollständig lokal. Alle Daten werden auf dem Gerät verarbeitet, ohne Cloud-Anbindung. Für gewerbliche Bürogebäude mit Datenschutzanforderungen ist das ein entscheidender Vorteil. Die CO₂- und VOC-Überwachung steuert Fensteröffnungen und Lüftungsgeräte automatisch, sodass die Luftqualität dauerhaft auf optimalem Niveau bleibt.

Vordefinierte HCL-Lichtkurven passen Farbtemperatur und Helligkeit im Tagesverlauf biologisch wirksam an. In Kombination mit onework LUX Leuchten entsteht eine Lichtlösung mit Tunable White von 2700 K bis 6500 K. Das Ergebnis ist ein Arbeitsumfeld, das Konzentration am Morgen fördert und am Nachmittag eine entspannte Atmosphäre schafft.

onework CORE Merkmale

  • Gewerkeübergreifende Automation: Licht, Temperatur, Luftqualität und Blendschutz werden in einer zentralen Logik gesteuert. Schnittstellenprobleme zwischen einzelnen Gewerken entfallen.
  • Lokaler Datenschutz: Die gesamte Datenverarbeitung erfolgt auf dem Gerät. Keine sensiblen Nutzerdaten verlassen das Gebäudenetzwerk.
  • Integrierte HCL-Steuerung: Vordefinierte Lichtkurven steuern Farbtemperatur und Intensität automatisch im Tagesverlauf und unterstützen den natürlichen Biorhythmus.
  • Energy Harvesting: Die Jalousiesteuerung nutzt gezielt solare Wärmegewinne im Winter, um den Heizenergiebedarf zu senken.
  • Bis zu 30 Räume pro Gerät: Ein einzelner onework CORE steuert bis zu 30 Räume, erweiterbar über den KNX-Bus, ohne zusätzliche Server oder Lizenzen.
  • Plug-and-Play-Integration: DIN-Schienenmontage in 6 Teilungseinheiten und Anschluss über KNX Twisted Pair und Ethernet ermöglichen eine schnelle Nachrüstung im Bestand.

onework CORE Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Herstellerunabhängige KNX-Kommunikation bindet alle gängigen Peripheriegeräte ein
  • Vollständig lokaler Betrieb schützt sensible Gebäudedaten ohne Cloud-Abhängigkeit
  • Gewerkeübergreifende Automationslogik reduziert Planungsaufwand und Betriebskosten

Nachteile:

  • Die volle HCL-Funktionalität entfaltet sich erst in Kombination mit Tunable-White-Leuchten wie onework LUX
  • Für das cloudbasierte Monitoring ist onework GUARD als Ergänzung erforderlich
  • Die Konfiguration erfolgt über ETS, wobei das ergänzende Tool onework SCAN die Projektprüfung erleichtert

2. Gira X1: Visualisierungsserver für kleinere Büroprojekte

Der Gira X1 ist ein KNX-Server mit integrierter Visualisierung, der über die Gira Smart Home App gesteuert wird. Das System bietet Logikfunktionen für Zeitschaltuhren, Szenen und einfache Automationen. Die Konfiguration erfolgt über den Gira Projekt Assistenten (GPA), der den Import von ETS-Projektdaten ermöglicht.

Für Büroprojekte mit bis zu etwa 250 Datenpunkten bietet der X1 eine kompakte Lösung zur Visualisierung und Steuerung vorhandener KNX-Geräte. Eine integrierte HCL-Steuerung oder gewerkeübergreifende Raumautomationslogik hat der X1 nicht an Bord.

Gira X1 Merkmale

  • App-basierte Visualisierung: Steuerung über iOS- und Android-App oder über das Gira G1 Touchpanel
  • Logik-Editor: Einfache Wenn-Dann-Verknüpfungen und Zeitschaltuhren für Standardautomationen
  • Fernzugriff per Gira S1: Verschlüsselter Remote-Zugang zum Gebäude über ein separates Sicherheitsmodul

Gira X1 Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Konfiguration über GPA ohne tiefe ETS-Kenntnisse möglich
  • Kompakte Bauform für vorhandene Schaltschränke
  • Unterstützung von Sonos-Multiroom-Audio in bis zu 8 Zonen

Nachteile:

  • Keine integrierte HCL-Steuerung oder biologisch wirksame Lichtautomation
  • Kein gewerkeübergreifendes Automationskonzept für Klima, Licht und Blendschutz
  • Begrenzt auf ca. 250 Datenpunkte, was bei größeren Bürogebäuden nicht ausreicht

3. JUNG Smart Visu Server: HTML5-Steuerung für Einzelstandorte

Der JUNG Smart Visu Server ist ein KNX-Server mit HTML5-basierter Weboberfläche. Die Visualisierung läuft auf Smartphones, Tablets und PCs direkt im Browser und erfordert keine eigene App. Der Import von KNX-Projektdaten erfolgt über ETS, die Konfiguration der Oberfläche über einen integrierten Editor.

Das System richtet sich an einzelne Bürostandorte mit überschaubarer Komplexität. Für Sonos-basierte Beschallung lassen sich bis zu 8 Zonen einbinden. Eine Raumautomation mit Blendschutz, Klimasteuerung oder HCL-Funktionalität ist nicht Teil des Funktionsumfangs.

JUNG Smart Visu Server Merkmale

  • HTML5-Weboberfläche: Geräteunabhängiger Zugriff über jeden modernen Browser ohne Installation
  • Schnelle Einrichtung: Import der ETS-Projektdatei und Zuordnung der Funktionen in wenigen Schritten
  • Sonos-Integration: Multiroom-Audio für bis zu 8 Zonen über den KNX-Bus ansteuerbar

JUNG Smart Visu Server Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Browserbasierte Visualisierung funktioniert auf allen Geräten ohne App
  • Kompakter Hutschienen-Einbau mit geringem Platzbedarf
  • Farbwahl der Benutzeroberfläche in fünf Varianten anpassbar

Nachteile:

  • Keine Raumautomationslogik für Blendschutz, Klima oder Luftqualität
  • Keine HCL-Steuerung oder biologisch wirksame Lichtfunktionen
  • Begrenzte Datenpunktanzahl, nicht ausgelegt für Mehrgebäude-Installationen

4. ABB i-bus KNX: Modulares Sortiment für Gewerbeinstallationen

ABB bietet unter dem Label i-bus KNX ein modulares Sortiment an Raumcontrollern, Aktoren und Sensoren. Für die Raumautomation stehen einzelne Funktionsbausteine bereit, die sich über ETS konfigurieren lassen. Die Steuerung erfolgt über den ABB Busch-ControlTouch oder über Raumbediengeräte direkt vor Ort.

Das ABB-Sortiment eignet sich für Gewerbeinstallationen, in denen einzelne Raumfunktionen separat gesteuert werden. Eine gewerkeübergreifende Automationslogik, die Licht, Klima und Blendschutz gemeinsam regelt, erfordert projektspezifische Programmierung.

ABB i-bus KNX Merkmale

  • Modularer Aufbau: Einzelne Aktoren, Sensoren und Raumcontroller lassen sich projektbezogen kombinieren
  • Busch-ControlTouch: Touchpanel mit Visualisierung und Fernzugriff über App
  • Heizungs- und Kühlaktoren: Separate Stellantriebsteuerungen für verschiedene HLK-Systeme

ABB i-bus KNX Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Verfügbar in unterschiedlichen Ausbaustufen für kleine bis große Projekte
  • Sprachassistenten-Integration über Alexa und Google Assistant
  • Umfangreiche Produktdokumentation und ETS-Datenbanken

Nachteile:

  • Gewerkeübergreifende Automationslogik muss projektspezifisch programmiert werden
  • Kein vordefiniertes HCL-Konzept oder Blendschutzautomatik im Standard
  • Hoher Integrationsaufwand bei Nachrüstung in bestehende KNX-Topologien

5. MDT Glastaster II Smart: Raumbediengerät für einfache Projekte

Der MDT Glastaster II Smart ist ein KNX-Raumbediengerät mit integriertem Temperaturfühler und kapazitiver Glasoberfläche. Über programmierbare Tastenflächen lassen sich Licht, Jalousien und Raumtemperatur steuern. Die Konfiguration erfolgt vollständig über ETS.

Als Endgerät am KNX-Bus bietet der Glastaster eine lokale Raumbedienung, ersetzt aber keine zentrale Automationslösung. Für Bestandsbüros, die eine einfache Einzelraumsteuerung nachrüsten, ist der MDT Glastaster eine Einstiegsoption.

MDT Glastaster II Smart Merkmale

  • Kapazitive Glasoberfläche: Bis zu 8 programmierbare Tastenflächen mit farbigen Status-LEDs
  • Integrierter Temperaturfühler: Raumtemperaturmessung direkt am Bediengerät ohne externen Sensor
  • Farbvarianten: Verfügbar in verschiedenen Farbausführungen für unterschiedliche Raumgestaltungen

MDT Glastaster II Smart Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Kompakte Bauform für den Einbau in Standard-Schalterdosen
  • Direkte KNX-Bus-Kommunikation ohne zusätzliche Gateways
  • Frei programmierbare Tastenbelegung über ETS

Nachteile:

  • Kein zentrales Automationskonzept, nur Einzelraumsteuerung am Gerät
  • Keine HCL-Funktionalität und keine Integration von Luftqualitätssensoren
  • Kein Monitoring- oder Diagnosefunktionen für den laufenden Betrieb

6. Siemens Desigo: Raumautomationscontroller für Großobjekte

Die Siemens Desigo Raumautomationscontroller steuern HLK-Systeme (Heizung, Lüftung, Klima) in gewerblichen Gebäuden. Die Controller kommunizieren über BACnet und können über eine KNX-Schnittstelle in bestehende Bus-Installationen eingebunden werden. Die Konfiguration erfolgt über die Desigo Engineering-Software.

Für Großobjekte mit komplexen HLK-Anforderungen bietet Siemens Desigo eine bewährte Plattform. Die Integration von KNX-Beleuchtung und Blendschutz in die Desigo-Umgebung erfordert zusätzliche Schnittstellen und Projektierungsaufwand.

Siemens Desigo Merkmale

  • BACnet-Kommunikation: Standardisierte Anbindung an übergeordnete Gebäudeleittechnik
  • HLK-Regelung: Spezialisierte Regler für Heizung, Lüftung und Klimaanlagen
  • Siemens Navigator: Webbasiertes Gebäudemanagement für Monitoring und Energieanalyse

Siemens Desigo Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Bewährte Plattform für HLK-Regelung in Großobjekten
  • BACnet-Integration für den Anschluss an übergeordnete Gebäudeleitsysteme
  • Umfangreiche Planungshilfen und Auslegungstools von Siemens

Nachteile:

  • KNX-Beleuchtung und Blendschutz erfordern zusätzliche Schnittstellen und Gateways
  • Kein integriertes HCL-Konzept in der Standard-Raumautomation
  • Hoher Projektierungsaufwand und eigene Engineering-Software erforderlich

 

Vergleichstabelle: KNX-Zentralen für Bestandsbüros

System HCL-Steuerung Lokaler Betrieb Gewerkeübergreifend
onework CORE
Gira X1
JUNG Smart Visu Server
ABB i-bus KNX
MDT Glastaster II Smart
Siemens Desigo

 

Warum ist Human Centric Lighting in Bestandsbüros ein entscheidender Faktor?

Konventionelle Bürobeleuchtung arbeitet mit statischer Farbtemperatur und gleichbleibender Helligkeit. Der menschliche Organismus benötigt jedoch wechselnde Lichtreize, um den zirkadianen Rhythmus aufrechtzuerhalten. Fehlen diese Reize, steigt die Wahrscheinlichkeit für Müdigkeit und Konzentrationsverlust am Nachmittag.

Human Centric Lighting passt die Farbtemperatur und Intensität im Tagesverlauf an den biologischen Bedarf an. Blau-angereichertes Licht am Morgen fördert die Wachheit, wärmere Farbtemperaturen am Nachmittag unterstützen die Entspannung. onework CORE steuert diese Dynamik über vordefinierte HCL-Lichtkurven automatisch.

Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf bestätigte, dass dynamisches Licht die Lesegeschwindigkeit um 30 % steigern und die Fehlerquote beim Textverständnis um 30 % senken kann. Gleichzeitig sank das Stressniveau um 45 %. Laut einer Analyse zu HCL im Büro nach DIN/TS 67600 bestätigen weitere Untersuchungen den Zusammenhang zwischen dynamischer Beleuchtung und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz.

 

Wie funktioniert lokale KNX-Raumautomation ohne Cloud-Anbindung?

Lokale Raumautomation bedeutet, dass alle Sensor- und Steuerdaten auf dem Gerät verarbeitet werden, ohne sie an einen externen Server zu senden. Der onework CORE empfängt Messwerte von Präsenzmeldern, Helligkeitssensoren, CO₂- und VOC-Sensoren sowie Wetterstationsdaten über den KNX-Bus. Die Automationslogik berechnet daraus die optimalen Einstellungen für Beleuchtung, Jalousien, Fenster und Heizung. Der onework TOUCH ermöglicht bei Bedarf eine manuelle Übersteuerung direkt im Raum.

Für Bürogebäude mit Datenschutzanforderungen ist diese Architektur relevant, weil keine Nutzungsdaten das Gebäudenetzwerk verlassen. Die Betriebsüberwachung lässt sich bei Bedarf über onework GUARD ergänzen, das als cloudbasiertes Monitoring optional eingesetzt wird.

Der Vorteil lokaler Verarbeitung liegt auch in der Ausfallsicherheit. Bei Internetunterbrechungen arbeiten alle Automationsfunktionen unverändert weiter. Das ist in gewerblichen Objekten mit durchgehendem Betrieb ein kritischer Faktor.

 

Warum onework CORE die beste KNX-Zentrale für Bestandsbüros ist

onework CORE löst ein konkretes Problem in gewerblichen Bestandsgebäuden: die fragmentierte Steuerung von Licht, Klima, Blendschutz und Luftqualität. Statt einzelner Logiken verschiedener Hersteller bündelt onework CORE alle Gewerke in einer zentralen, herstellerunabhängigen Automationslogik auf dem KNX-Bus.

Die integrierte HCL-Steuerung mit vordefinierten Lichtkurven ist bei keinem der verglichenen Systeme als Standardfunktion enthalten. In Kombination mit der Sonnenstands- und Blendschutzautomatik, dem Energy Harvesting und der automatischen CO₂-gesteuerten Lüftung entsteht ein Automationsniveau, das über klassische KNX-Visualisierungsserver deutlich hinausgeht. onework CORE geht damit über eine reine Steuerungszentrale hinaus und wird zum systemischen Kern der Raumautomation in gewerblichen Immobilien.

Für Betreiber, Planer und Systemintegratoren, die Bestandsbüros energetisch und funktional aufwerten, ist onework CORE die naheliegende Wahl. Sprechen Sie mit dem onework-Team über Ihr Nachrüstprojekt.

 

FAQs zu KNX-Zentralen für Bestandsbüros

Was ist eine KNX-Zentrale für Bestandsbüros?

Eine KNX-Zentrale bündelt die Steuerung von Licht, Klima, Blendschutz und Luftqualität in einem zentralen Gerät. onework CORE übernimmt diese Funktion herstellerunabhängig über den KNX-Bus und steuert bis zu 30 Räume pro Gerät.

Lässt sich eine KNX-Zentrale in bestehende Installationen nachrüsten?

Ja. onework CORE wird per DIN-Schienenmontage im Schaltschrank installiert und kommuniziert über den vorhandenen KNX-Bus. Bestehende Aktoren und Sensoren lassen sich direkt einbinden, ohne die vorhandene Topologie zu ändern.

Warum ist lokaler Betrieb ohne Cloud wichtig?

Lokale Datenverarbeitung schützt sensible Nutzungs- und Präsenzdaten in Bürogebäuden. onework CORE verarbeitet alle Automationslogiken auf dem Gerät. Bei Internetausfall arbeiten sämtliche Funktionen unverändert weiter.

Welche Vorteile hat Human Centric Lighting im Büro?

Human Centric Lighting passt die Lichtfarbe und Intensität an den biologischen Tagesrhythmus an. onework CORE steuert die HCL-Lichtkurven automatisch und unterstützt so Konzentration und Wohlbefinden der Mitarbeitenden.

Wie viele Räume kann ein onework CORE steuern?

Ein einzelner onework CORE steuert bis zu 30 Räume. Für größere Objekte lassen sich mehrere Geräte über den KNX-Bus vernetzen, ohne zusätzliche Server oder Lizenzen. onework CORE bietet damit eine skalierbare Lösung für gewerbliche Immobilien.

 

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